Offene Denkmale
in Rastatt
Ehemalige Rechenmaschinenfabrik Thales
Ehemalige Rechenmaschinenfabrik in Rastatt © Boris Jakubaschk
Programm
Vortrag und Führung: Die Produktion der Thales-Rechenmaschinen und ihre Funktionsweise
Zunächst wird die Geschichte der Firma Thales aus den Jahren 1914 bis 1965 im Vortragssaal erklärt (Start um 13:30 Uhr und 15:30 Uhr). Anschließend folgt eine Führung durch die Räumlichkeiten und eine praktische Vorführung und Erklärung der Funktionsweise der hier hergestellten mechanischen Rechenmaschinen.
Uhrzeit: 13:30 – 15:00/15:30 Uhr, 15:30 – 17:00/17:30 Uhr
Treffpunkt: Im Foyer, Rauentaler Straße 45, 76437 Rastatt
Anmeldung: Eine Anmeldung wird wegen der begrenzten Platzverhältnisse empfohlen. Eine Anmeldung kann unter museum@computergeschichte.de bis zum 01.09.2026 unter Nennung des Namens, der Personenanzahl, des Datums (13.9.2026) sowie der Uhrzeit (13:30 Uhr oder 15:30 Uhr) erfolgen.
Führung in Englisch/Französisch: ja, auf Wunsch in Englisch. Sollte aber bei der Anmeldung angegeben werden.
Durchführung: Boris Jakubaschk, Holger W. Müller, Peter Kirchner
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei
Kinder: Für junge Besuchende gibt es eine Anzahl von Videospielen für verschiedene Altersgruppen
Bewirtung: Alkoholfreie Getränke aus Flaschen werden angeboten
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Bei den zu zeigenden Räumen handelt es sich um die Räume der Rechenmaschinenfabrik Thales, die an diesem Standort von 1914 bis 1965 mechanische Rechenmaschinen für den internationalen Vertrieb hergestellt hat. Aber es werden nicht nur die Räume gezeigt, sondern auch viele verschiedene, von dieser Firma hergestellte, Rechenmaschinen.
Öffnungszeiten: 13:00 – 18:00 Uhr
Adresse: Rauentaler Straße 45 | 76437 Rastatt
Erreichbarkeit: Haltestelle Bahnhof Rastatt, KFZ-Parkplätze vor dem Haus
Website: museum.computergeschichte.de
Historische Bibliothek
Rastatt
Programm
Führung: „Die Erfindung der Natur“ – Illustrierte Naturbücher von Plinius’ Historia naturalis bis zu Humboldts Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung
Mehr als 50 maßgebliche Exponate aus der reichhaltigen, rund 1500 Titel umfassenden naturwissenschaftlich-mathematischen Sammlung der Bibliothek werden präsentiert und vom Kurator der Ausstellung Dr. Uli Steiger vorgestellt. Dabei orientiert sich die Auswahl der Stücke an zwei Aspekten: Gezeigt werden Bücher, die sowohl in der Wissenschaftsgeschichte Epoche gemacht haben als auch in der Güte ihrer Abbildungen besonders attraktiv sind. Lass Dich eine Dreiviertelstunde lang verzaubern! Während des Tag des offenen Denkmals ist die Ausstellung im Bibliothekssaal von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und kann auch außerhalb der Führungen besichtigt werden. Die Führungen um 12:00 und 16:00 Uhr am 13. September 2026 finden im Bibliothekssaal der Historischen Bibliothek im Ludwig-Wilhelm-Gymnasium statt (Lyzeumstraße 11 | Rastatt).
Uhrzeit: 12:00 – 13:00 Uhr & 16:00 – 17:00 Uhr
Treffpunkt: Historische Bibliothek Rastatt
Durchführung: Dr. Uli Steiger (Leiter der Historischen Bibliothek Rastatt)
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei
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Das Gebäude der Historischen Bibliothek – das heutige Ludwig-Wilhelm-Gymnasium – ist ein bedeutendes barockes Kulturdenkmal im Herzen von Rastatt. Die Anlage wurde ab 1715 im Auftrag der Markgräfin Sibylla Augusta errichtet. Ursprünglich diente der Komplex als Kolleg und Kloster des Piaristenordens, der sich der kostenlosen Bildung von Kindern widmete. Architektonisch besticht das Bauwerk als eleganter, funktionaler Barockbau, der sich um einen historischen Innenhof gliedert. Das absolute Prunkstück im Obergeschoss ist der historische Bibliothekssaal. Er hat die Jahrhunderte unbeschadet überstanden. Seine kunstvoll gefertigten Bücherschränke und Regale stammen noch im Original aus dem 18. Jahrhundert. Sie bieten bis heute den feierlichen Rahmen für die wertvolle Buchsammlung.
Öffnungszeiten: 11:00 – 17:00 Uhr
Adresse: Lyzeumstraße 11 | 76437 Rastatt
Erreichbarkeit: Bahnhof Rastatt, 14 Minuten Fußweg
Kantorenhaus Rastatt
Programm
Besichtigung: Offenes Kantorenhaus und Jüdische Geschichte am Denkmaltag
Anlässlich des Tags des offenen Denkmals kann der Dokumentationsraum zur Jüdischen Geschichte in Rastatt im Kantorenhaus besichtigt werden. Im Ausstellungsraum wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde Rastatts mit einem Schwerpunkt auf der Zeit nach 1900 dokumentiert. Zu sehen sind u. a. eine topografische Übersicht der Häuser und Liegenschaften jüdischer Eigentümer im Stadtgebiet. Die Ausstellung thematisiert aber auch die Diskriminierung, Hetze und die tragischen Ereignisse der Deportation und Auslöschung der jüdischen Gemeinde in der Zeit des Nationalsozialismus. 2010 wurde das Haus aufwändig saniert und der Dokumentationsraum eingerichtet.
Uhrzeit: 14:00 – 18:00 Uhr
Treffpunkt: am Eingang bzw. im Kantorenhaus
Durchführung: Johanna Kätzel
Barrierefreiheit: nicht barrierefrei
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Das ehemalige Haus des jüdischen Kantors ist Sitz der städtischen Gemeinwesenarbeit Rastatt-West und beherbergt daneben auch einen Dokumentationsraum zur jüdischen Geschichte Rastatts. Das Kantorenhaus ist eine Außenstelle des Stadtmuseums.
Öffnungszeiten: 14:00 – 18:00 Uhr
Adresse: Leopoldring 2c | 76437 Rastatt
Erreichbarkeit: Parkplatz zur Friedrichsfeste, Friedrichring 11, 76437 Rastatt
Website: www.rastatt.de
Westwallbunker
Rastatt
Programm
Vorführung einer Bombenentschärfung
Ein Kampfmittelbeseitiger (Mitglied des Historischen Vereins Rastatt) zeigt um 11 und um 13 Uhr, wie Blindgänger unschädlich gemacht werden.
Uhrzeit:
10 Uhr – 11:00 Uhr Bunkerführung
11 Uhr – 12:00 Uhr Bombenentschärfung
12 Uhr – 13:00 Uhr Bunkerführung
13 Uhr – 14:00 Uhr Bombenentschärfung
14 Uhr – 15:00 Uhr Bunkerführung
15 Uhr – 16:00 Uhr Bunkerführung
Treffpunkt: Auf dem Vereinsgelände vor dem Bunker
Durchführung: Dominik Schnurr, Boris Traub, Maximilian Wawrzinek
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei
Kinderprogramm: Blätter zum Ausmalen
Französischer Bezug: Die Bunkeranlage wurde zur Verteidigung gegen einen Angriff seitens Frankreichs gebaut und diente der französischen Besatzungsarmee nach 1945 als Gefängnis, später Bar der französischen Kaserne Türkenlouis.
Bewirtung: Grillwürste und Getränke, Kaffee und Kuchen
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Vollständig erhaltener Bunker des Westwalls aus dem Jahr 1938. Mit knapp 20.000 weiteren Anlagen wurde zwischen 1936 und 1940 die deutsche Westgrenze befestigt. Der sog. Regelbau 10 stellt einen "Unterstand für 15 Soldaten mit angehängtem Kampfraum" dar, wie er am gesamten Westwall häufig vorkam. Während nach 1945 die meisten Bunker gesprengt wurden, ist der Rastatter Bunker der einzige vollständig erhaltene dieses Bautyps am Oberrhein. Die Führung stellt den historischen Kontext, die Technik sowie bauliche und taktische Prinzipien vor.
Öffnungszeiten: 10:00 – 16:00 Uhr
Adresse: Kehlerstraße 48 = L75 (südlich Bushaltestelle Merzeau), in Richtung Iffezheim | 76437 Rastatt
Erreichbarkeit: Parkplätze vorhanden
Website: hist-verein-rastatt.de