Kein Baumeister vor oder nach ihm hat das Stadtbild Karlsruhes so geformt wie Friedrich Weinbrenner. Anlässlich des 200. Todestages Weinbrenners bietet sich die Gelegenheit seine letzte Ruhestätte zu besuchen.
Weinbrenner zeichnet sich durch eine zurückhaltende und schnörkellose Bauweise in Anlehnung an die klassische Antike aus, der von ihm gestaltete Marktplatz gilt in seiner stilistischen Geschlossenheit als vorbildhaft.
Anlässlich des 200. Todestages Weinbrenners bietet sich für einige Wochen die Gelegenheit, in der Evangelischen Stadtkirche, einem seiner Hauptwerke, in die Krypta hinabzusteigen und dort seine letzte Ruhestätte zu besuchen.
In einer kleinen Ausstellung des Stadtarchivs Karlsruhe werden Leben und Werk Weinbrenners vorgestellt, der Marktplatz mit seinen Bauten steht dabei im Mittelpunkt. Die Bilderschau will auch dazu ermuntern, sich näher mit Weinbrenner zu beschäftigen und zu erkunden, wo er in Karlsruhe seine Spuren hinterlassen hat.