Kunstausstellung
Opening: Fahar Al-Salih, Die Gleichzeitigkeit ungleicher Gegenwarten – Conditions of Presence
Die Ausstellung zeigt neue und bisher nicht gezeigte Arbeiten des in Karlsruhe lebenden irakischen Künstlers Fahar Al-Salih. Sie knüpft an die Installation THE CAGE an, die im März 2026 in der Evangelischen Stadtkirche zu sehen war.
Opening mit Einführung: Yvonne Hohner im Gespräch mit Fahar Al-Salih
Mit der Eröffnung der neuen Ausstellung von Fahar Al-Salih werden die in der Rauminstallation THE CAGE angelegten Fragen zu Freiheit und Begrenzung, Migration und Ausgrenzung weitergeführt.
Zwei unterschiedliche Werkgruppen spiegeln Gegenwart als ein Nebeneinander unterschiedlicher, oft widersprüchlicher Zustände – als fragile Balance zwischen Zugehörigkeit und Ausschluss.
Kuwait Days: Die Fotoserie auf Messing und Kupfer ist eng mit seiner Biografie verbunden und steht Fahar Al-Salih besonders nahe. Sie reflektiert die Lebensrealitäten nicht-kuwaitischer Jugendlicher in diesem Land und die impliziten Hierarchien – die still wirksamen Grenzen eines Alltags, der von Nähe und gleichzeitiger Ausgrenzung sowie unterschiedlichen Voraussetzungen geprägt ist.
Die Fotografien erinnern an private Aufnahmen der 1980er-Jahre: junge Männer, beiläufige Situationen, Momente von Nähe. Gleichzeitig bleibt in diesen Bildern eine Distanz bestehen, die sich nicht auflösen lässt. Damit machen sie ein System sichtbar, das weitgehend unausgesprochen bestimmt, wer sich bewegen darf und wer als Teil eines Ganzen anerkannt wird.
Mosaike: Mosaikarbeiten von Fahar Al-Salih setzen diese Fragestellung nach Identität und emotionaler Zugehörigkeit auf der Ebene von Material und Raum fort.
Das Mosaik steht für ein System, in dem einzelne Elemente zu einem größeren Ganzen gefügt werden und jedes Teil seinen festen Platz erhält. Es ist traditionell mit Ordnung, Stabilität und kultureller Kontinuität verbunden. Fahar Al-Salih verschiebt diese Logik, indem er mit Schwämmen arbeitet, einem weichen, durchlässigen und alltäglichen Material, das sich verändert und nachgibt. Das System zeigt seine Brüche und macht sichtbar, dass Ordnung immer auch Ausschlüsse produziert.
Die Ausstellung ist mit vorheriger Anmeldung bis zum 20. Juni 2026 zu sehen.
Mit der Eröffnung der neuen Ausstellung von Fahar Al-Salih werden die in der Rauminstallation THE CAGE angelegten Fragen zu Freiheit und Begrenzung, Migration und Ausgrenzung weitergeführt.
Zwei unterschiedliche Werkgruppen spiegeln Gegenwart als ein Nebeneinander unterschiedlicher, oft widersprüchlicher Zustände – als fragile Balance zwischen Zugehörigkeit und Ausschluss.
Kuwait Days: Die Fotoserie auf Messing und Kupfer ist eng mit seiner Biografie verbunden und steht Fahar Al-Salih besonders nahe. Sie reflektiert die Lebensrealitäten nicht-kuwaitischer Jugendlicher in diesem Land und die impliziten Hierarchien – die still wirksamen Grenzen eines Alltags, der von Nähe und gleichzeitiger Ausgrenzung sowie unterschiedlichen Voraussetzungen geprägt ist.
Die Fotografien erinnern an private Aufnahmen der 1980er-Jahre: junge Männer, beiläufige Situationen, Momente von Nähe. Gleichzeitig bleibt in diesen Bildern eine Distanz bestehen, die sich nicht auflösen lässt. Damit machen sie ein System sichtbar, das weitgehend unausgesprochen bestimmt, wer sich bewegen darf und wer als Teil eines Ganzen anerkannt wird.
Mosaike: Mosaikarbeiten von Fahar Al-Salih setzen diese Fragestellung nach Identität und emotionaler Zugehörigkeit auf der Ebene von Material und Raum fort.
Das Mosaik steht für ein System, in dem einzelne Elemente zu einem größeren Ganzen gefügt werden und jedes Teil seinen festen Platz erhält. Es ist traditionell mit Ordnung, Stabilität und kultureller Kontinuität verbunden. Fahar Al-Salih verschiebt diese Logik, indem er mit Schwämmen arbeitet, einem weichen, durchlässigen und alltäglichen Material, das sich verändert und nachgibt. Das System zeigt seine Brüche und macht sichtbar, dass Ordnung immer auch Ausschlüsse produziert.
Die Ausstellung ist mit vorheriger Anmeldung bis zum 20. Juni 2026 zu sehen.