Lesung und Gespräch: Wernher und Giwein – ein ritterlicher Briefwechsel. Haben wirklich Wernher und Giwein alles selbst erlebt und geschrieben?
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts begegneten sich irgendwo im Heiligen Römischen Reich zwei Ritter und schlossen Freundschaft.
Wernher von dem Rauhen Holtze und Giwein von Müllingen zogen ihrer Wege, doch sie schrieben sich Briefe!
Wernhers und Giweins Briefe zeugen von Abenteuern, aber auch von der tiefen Auseinandersetzung mit Fragen nach der menschlichen Existenz, dem Wesen der Liebe, der Notwendigkeit von Gewalt und dem Wert von Wissen und Bildung – Fragen, die auch heute noch aktuell sind. Doch ein Zweifel bleibt: Haben wirklich Wernher und Giwein alles selbst erlebt und geschrieben? Möge das Publikum selbst entscheiden, wenn
Johannes Hucke und
Dr. Wolfgang Wegner erstmals Auszüge aus den Briefen öffentlich präsentieren.
Eine Einführung gibt
Prof. Dr. Mathias Herweg, Leiter des Departments für Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung, Institut für Germanistik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT).