Sommer-Fotosafari bei strahlendem Sonnenschein

Mensch - Natur - Kultur

los gehts!

Wir haben heute bei strahlendem Sonnenschein das Büro verlassen und uns in die Innenstadt auf Fotosafari begeben. Bei diesem kleinen Ausflug ergaben sich viele spannende Motive, welche zum Nachahmen einladen!

Zu allererst noch ein paar Worte zum Fotowalk:
Bei dieser Art von Treffen versucht eine Gruppe von gemeinsam durch die Stadt ziehenden Hobby-Fotografen, jeweils unterschiedliche Blickwinkel mit der Kamera einzufangen. Diese sollen insbesondere darstellen, was der jeweils andere vielleicht nicht entdeckt hat. Speziell Szenen und Details bieten sich hierfür besonders an. Am Ende des Tages werden die Bilder gemeinsam angeschaut, was jede Menge interessanter Momente und Emotionen auslöst und sehr viel Spaß macht. Der Fotowalk ist allerdings nicht an eine feste Form gebunden, ihr könnt ihn individuell auf eure Art begehen.

Diese Art von Ausflug eignet sich als besondere Idee für einen Städte-Trip. Übrigens: Man muss keine kostspielige Kamera besitzen, aktuelle Smartphones bieten ebenso umfangreiche Möglichkeiten zur kreativen Bildgestaltung. Mittlerweile bieten aber auch einige Fotofachgeschäfte Verleihservices an, durch welche man für seinen Tagesausflug eine professionelle Kamera mieten kann.

Nun aber los mit unserem Ausflug!

Zunächst passierten wir einen Sandskulpturen-Künstler bei der Arbeit:

Lichtspiele

Wir bogen links in die Waldstraße ein, wo uns ein Container vor einer Baustelle in der Waldstraße ein nicht alltägliches, abstraktes Motiv bot. Die geborstenen Schaufenster, Vitrinen und Spiegel einer ehemaligen Geschäftsausstattung bildeten in Kombination mit dem Lichtspiel der Sonne interessante Blickwinkel:

Reflexionen

Beim Spiel mit Reflexionen lassen sich im Allgemeinen allerlei unentdeckte Motive in der direkten Umgebung finden. Wir haben diese Sonnenbrille in einer öffentlichen Auslage entdeckt und mussten sie unbedingt fotografieren:

Belebte Fotos

Eine Fototour durch Karlsruhe muss jedoch auch das alltägliche Flair der Stadt einfangen. Stadtszenen brauchen Menschen, denn eine menschenleere Stadt wirkt nicht lebendig. Ihr braucht auch keine Angst zu haben, euch in ungewöhnliche Positionen zu gelenken; ein typischer Fotokünstler verhält sich eben nunmal nicht immer nur statisch. Hier haben wir aus der Froschperspektive den Sonnenstrahl auf der Waldstraße in Richtung Schlossturm fotografiert:

Tiere in der Stadt

Doch nicht nur die Menschen, auch die Tiere gehören seit eh und jeh ebenso zum Stadtleben. Die Taube ist aus kaum einer mitteleuropäischen Stadt mehr wegzudenken und somit schon ziemlich Teil des Kults. Es kann durchaus amüsant sein, ihr Balzverhalten für einige Zeit zu beobachten:

Kunstwerke im öffentlichen Raum fotografieren

Ganze Kunstwerke abzufotografieren ist selbst noch keine Kunst. Vielmehr gilt es, einen speziellen Blickwinkel im Kontext zur Umgebung abzubilden, um ein eigenhändiges Werk zu erschaffen. Daneben kann das Spiel mit unregelmäßigen Formaten interessant sein, so bei diesem Bild vom Berliner Mauer - Segment in der Waldstraße:

Details aus vergangenen Zeiten

In Karlsruhe finden sich an manchen Ecken noch Gusseiserne Fassaden-Elemente, welche im zweiten Weltkrieg vor der Zerstörung bewahrt blieben. Eine kleine Plakette gibt hier Aufschlüsse über den Hersteller:

Grüne Oase

Wir folgten dem Sonnenstrahl aus Keramik-Kacheln, durch welchen sich verschiedenste Personen und Vereinigungen auf einzigartige Weise mit ihrer Stadt verbunden haben, in Richtung Schloss. Unsere Füße trugen uns schließlich zum Botanischen Garten nebst der Orangerie. Hier ließen sich unweit der Innenstadt viele interessante Blühpflanzen und Insekten beobachten. Dieser besondere Ort lädt euch zum Verweilen ein. Trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Innenstadt ist es hier erstaunlich ruhig. Lediglich auf den Blüten tummelt sich allerlei Getier:

Hier ergab sich auch ein interessanter Blickwinkel auf den Turm der evangelischen Kirche am Marktplatz, welcher mittels eines Telezoom-Objektives eingefangen wurde:

Fotospot Schlossgarten

Vorbei an einem der ältesten Bäume Karlsruhes, der Esskastanie im Schlossgarten…

…ging es zu unserer letzten Station an diesem Nachmittag, dem Schlossgarten-See mit Seerosen-Teich. Fast noch mehr als bereits im Botanischen Garten konnten wir hier die Flora und Fauna hautnah erleben. Insbesondere die Fische, Frösche, Libellen und die zahlreichen Wasservögel hatten kaum Furcht vor uns Menschen.

Unser Foto-Tipp an euch: Tiere (Menschen übrigens auch) immer auf Augenhöhe fotografieren! Andernfalls wirken die Bilder zu alltäglich, da man den Blick „von oben herab“ bereits gewohnt ist. Durch diesen Trick lässt sich auch der Vorder- sowie Hintergrund besser freistellen („unscharf machen“). Bei diesem Graureiher kam dadurch darüber hinaus auch eine schöne Spiegelung im Wasser hinzu:

Dieser Frosch hingegen wurde zur Verdeutlichung direkt von oben herab am Steg fotografiert. Ist keine tiefere Position möglich, so kann dennoch versucht werden, durch gezielte Veränderungen des Kamera-Standpunktes unerwünschte und störende Objekte vom Bild weitgehend auszublenden:

Fazit

Wie ihr seht, bieten gut viereinhalb Kilometer zu Fuß binnen zwei Stunden jede Menge interessante Motive. Selbst eingesessene Karlsruher können auf diese Weise an alltäglichen Orten allerlei Neues entdecken. Kommt doch auch ihr mal wieder in die Stadt und überzeugt euch selbst!

Coronavirus

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Wenn Sie trotz allem mal auf andere Gedanken kommen möchten, zeigen wir Ihnen auf unserer Seite auch weiterhin die schönen Seiten der Fächerstadt mit ihren, in Corona-Zeiten, tollen virtuellen Angeboten.

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