Blütentraum und Schwarzwaldflair

Ein Besuch auf der Gartenschau Bad Herrenalb

weiter zum Blumenfeeling

Sandra

Morgens um 10 Uhr am Karlsruher Hauptbahnhof: Die gesamte KTG versammelt sich. Heute steht unser Betriebsausflug auf die Gartenschau nach Bad Herrenalb auf dem Programm. Leider spielt das Wetter heute nicht richtig mit, es ist trüb aber immerhin regnet es nicht. Mit der Stadtbahn steuern wir gemeinsam mit ein paar anderen kleinen Grüppchen unser Ziel im Nördlichen Schwarzwald an. Nach einer dreiviertel Stunde fährt die Bahn auf dem Bahnhof in Bad Herrenalb ein. Nun ist es nur noch ein kurzer Fußweg von 5 Minuten und schon stehen wir vor dem Eingang. Ich bin gespannt, was uns die nächsten Stunden auf dem 10 Hektar großen Gelände voller bunter Blumen und Sträucher erwartet. 

Pfiffige Schaugärten für ambitionierte Hobbygärtner

Das gesamte Gartenschaugelände ist in drei Bereiche untergliedert: Die Schweizerwiese, den Kurpark und das Klosterviertel. Unsere erste Station auf dem Gelände waren die fünf Albtalgärten am Rande der Schweizerwiese. Bereits hier waren wir allesamt begeistert von den liebevoll gestalteten Gärten. Als ambitionierter Hobbygärtner kann man sich hier definitiv die ein oder andere pfiffige Idee abgucken.

Eine wirklich schöne und kreative Idee waren die in der Erde steckenden künstlerisch verzierten Gartenschaufeln, die uns begrüßt haben, als wir den ersten Garten betreten haben. Dahinter kam direkt das nächste idyllische Highlight: Ein Sofa aus rotem Sandstein mit Blick auf einen kleinen naturnahen Gartenteich. Im nächsten Garten waren die Männer Feuer und Flamme für den riesigen Outdoor-Grill während wir Frauen uns eher für die Kräuterbeete rund um die Sitzecke interessiert haben.

Es kann los gehen! Wir sind gespannt was uns erwartet

Liebevoll angelegtes Areal mit Steinbank und Pavillion

kreative Schaufeln

Kleine Highlights entlang der Schweizerwiese

Unser Weg führt uns weiter über die Schweizerwiese. Überall auf der Wiese sind kleine Sitzsäcke und Liegestühle verteilt. Wenn jetzt die Sonne scheinen würde, hätte ich richtig Lust mich hinzusetzen und das gesamte Areal für ein paar Augenblicke auf mich wirken zu lassen.

Kunterbunte, witzig drapierte Gummistiefel ziehen als nächstes unsere Blicke auf sich. Diese farbenfrohen Stiefel wurden von den Landfrauen aus 12 Kreisverbänden vom Schwarzwald bis zum Bodensee bepflanzt. Auf dem Weg zur Bühne, wo die zahlreichen Veranstaltungen stattfinden, kommen wir noch an Hochbeeten mit Tomaten und Gurken vorbei. 

Hochbeete mit Gemüse

Gummistiefelbeete der Landfrauen

Bei der nächsten Station, dem wildbienengerechten Obstgarten, lernen wir noch einiges über die fleißigen Helferchen. Zum Beispiel welche Obstsorten, Nisthilfen und Blumenmischungen für Wildbienen besonders geeignet sind.

Das nächste Highlight ist eher für die kleinen Besucher, der Falkenstein Spielplatz. Eine große Spielburg mit Türmen, Brücken, Seilen und langer Rutsche wartet darauf von den Kids erobert zu werden! Auch ein großer Kletterfelsen und ein Wasserspielbereich mit Pumpe und Wasserrädern lädt zum Spielen ein während die Großen die Blütenpracht bestaunen. 

Orange gelbe Blütenpracht auf der Schweizerwiese

Die Sparkassen Bühne

Der Falkenstein-Spielplatz

Wasserspielbereich auf dem Falkenstein-Spielplatz

Bunte Blütenbänder ziehen sich durch den Kurpark

Und schon sind wir am Ende des ersten Gartenschau-Teils angelangt. Weiter geht es nun durch den Kurpark. Während die Schweizerwiese in munteren Gelb- und Orangetönen erstrahlte, leuchtet der Kurpark in violetten und rosa Farben. Direkt am Eingang werden wir von einem Fairtrade Souvenir-Shop mit jeder Menge kreativer Gartenartikel begrüßt. Hier gibt es auch die Schaufeln aus dem Schaugarten zu kaufen, die mich so fasziniert haben.

Im Gegensatz zu der weitläufigen Schweizerwiese ist der Rundgang durch den Kurpark geprägt von dem plätschern der Alb und großen schattenspendenden Bäumen. Sogar ein schwebendes Baumhaus zwischen den großen Bäumen gibt es hier. Wunderschöne Dahlienbeete begleiten uns auf unserem Weg durch den Kurpark bis zu den neu gestalteten Treppenstufen an der Alb, die zum Hinsetzen und Verweilen einladen. 

Fairtrade Kreativmarkt

ein wunderschönes Dahlienbeet

Kurpark Rundweg

Dahlie

neugestaltete Treppenstufen an der Alb

Die renaturierte Alb im Kurpark

Historische Pflanzen im Klostergarten

Der dritte und letzte Teil der Gartenschau ist das Klosterviertel rund um das ehemalige Zisterziensern Kloster. Für die Zisterzienser Mönche, die im 12. Jahrhundert das Kloster Herrenalb gründeten, spielte Selbstversorgung eine wichtige Rolle. Um dies erfahrbar zu machen, haben die Herrenalber neben der Klosterkirche auf der Fläche des ehemaligen Auditoriums einen Garten mit Kräutern und Heilpflanzen wie Lavendel, Thymian, Arnika, Salbei und Mohn angelegt.

Im kleineren „Mariengärtchen“ blühen Zierpflanzen wie Spalierobstbäume, Rosen und Narzissen. Zum Gießen der Pflanzen wurde in der Mitte des Gartens ein Schöpfbrunnen aufgestellt. 

Das Kloster

Mariengärtchen

Klostergarten

Abschluss im Klosterscheuer

Trotz des grauen Wetters hat uns die Gartenschau mit einem wahren Feuerwerk aus Farben empfangen. Von hohen Sommerblumen bis filigrane Wiesenblumen gab es vielfältige Blumenformen und Farben zu sehen. Das ganze Gelände ist so liebevoll gestaltet mit kleinen Akzenten und versteckten Highlights, dass es mir wirklich Spaß gemacht darüber zu schlendern.

Zum Abschluss unseres Firmenausfluges nach Bad Herrenalb sind wir noch im Restaurant Klosterscheuer eingekehrt. Die selbstgemachten Maultaschen kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen :)

Die KTG auf Betriebsausflug auf der Gartenschau Bad Herrenalb

Coronavirus

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