Offene Denkmale in
der Oststadt
Alter Schlachthof Karlsruhe
Programm
Führung durch den Alten Schlachthof
Welcher Ansatz hinter der sukzessiven Umnutzung des Areals stand und wie sich neue Identitäten formen konnten, ohne die alten zu negieren oder zu zerstören, ist Schwerpunkt dieser Führung über das ehemalige Schlachthofareal.
Uhrzeit: 10:00 – 11:00 Uhr
Treffpunkt: an der Fleischmarkthalle | Alter Schlachthof 13| 76131 Karlsruhe
Durchführung: Karlsruher Fächer GmbH
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei
Wetterabhängigkeit: findet im Freien statt, ohne Möglichkeit zum Unterstellen
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Der ehemalige Schlacht- und Viehhof Karlsruhe verwandelt sich seit dem Jahr 2006 in ein Areal der Kultur- und Kreativwirtschaft, in ein neues Stadtquartier für Kreativschaffende, kulturelle und kulturaffine Einrichtungen. Aus ehemaligen Schlachthallen, Ställen und Funktionsgebäuden wurden Ateliers und Werkstätten, Veranstaltungsräume und Büros. Die Umnutzung der Bestandsgebäude ist inzwischen abgeschlossen. Doch auch in den nächsten Jahren wird sich die Entwicklung des Areals weiter fortsetzen: Baulich – durch weitere Neubauten – und inhaltlich – durch das vielfältige Engagement aller Beteiligten, die den Alten Schlachthof aktiv mitgestalten.
Öffnungszeiten: Gelände durchgängig begehbar
Adresse: Alter Schlachthof Karlsruhe | 76131 Karlsruhe
Erreichbarkeit: Straßenbahnhaltestelle "Tullastraße/Alter Schlachthof"
Website: alterschlachthof-karlsruhe.de
Botanischer Garten
am KIT
Das Palmenhaus und Freigelände des Botanischen Garten am KIT © Beatrice Franz
Programm
(1) Infostand: Geschichtliches zu den wissenschaftlichen Botanischen Gärten in Karlsruhe
Der botanische Wissenschaftsstandort Karlsruhe (mit seinen wichtigsten historischen Repräsentanten Kölreuter, Gmelin, Just, Klein, Kühlwein) wurde schon immer von interdisziplinären Aufgaben geprägt. Je besser ein verantwortlicher Botaniker vernetzt war, desto erfolgreicher war er – was man heute noch an vielen ihrer Publikationen sehen kann.
Uhrzeit: 10:00 – 17:00 Uhr
Treffpunkt: Auf dem Hof
Durchführung: Mitglieder des Freundeskreis Botanischer Garten am KIT; Kontaktperson: Josef Franz
Barrierefreiheit: vollständig barrierefrei
Wetterabhängigkeit: Findet im Freien statt, mit Möglichkeit zum Unterstellen
Kinderprogramm: Nicht direkt, jedoch ist der Botanische Garten generell für Kinder sehr anregend
(2) Botanische Führungen
Die Führungen sollen verdeutlichen, welche Bildungsressource in dem Denkmal "Botanischer Garten" steckt. Das Interesse für Botanik bringt Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, Bildungsstand zusammen. Die Führungen laufen durch die Schaugewächshäuser und das Freigelände. Bei erhöhter TeilnehmerInnenzahl werden 2 parallel geführte Gruppen gebildet.
Uhrzeit: 11:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 14:00 Uhr & 15:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Auf dem Hof
Durchführung: BotanikerInnen des KIT und/oder des Freundeskreis Botanischer Garten am KIT; Kontaktperson: Dr. Marco Reitz
Anmeldung: Zugang zum Botanischen Garten ist nicht begrenzt. Teilnehmerzahl an Führungen ist aus Platzgründen begrenzt, deshalb Anmeldung unter kit-gartenfreunde.de/veranstaltungen erwünscht.
Barrierefreiheit: nicht barrierefrei
Kinderprogramm: Nicht direkt, jedoch ist der Botanische Garten generell für Kinder sehr anregend
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Der Botanische Garten am KIT ging aus dem Botanischen Garten am Schloss hervor. Er steht für eine jahrhundertealte Forschungstradition und ist schon immer ein Ort, an dem für ökologische Probleme bei Nutzpflanzen erfolgreich nach Lösungen in der Natur gesucht wird. Große Teile des Gartens stehen für jedermann offen und laden ein zur Erholung und Begegnung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Öffnungszeiten: 10:00 – 17:00 Uhr
Adresse: Am Fasanengarten 2 | 76131 Karlsruhe
Erreichbarkeit: Straßenbahnhaltestelle "Durlacher Tor/KIT-Campus Süd", "Bushaltestelle Emil-Gött-Straße"
Website: kit-gartenfreunde.de
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Weinbrenner war Zeitgenosse des damaligen "Chefbotanikers" Carl Christian Gmelin. Dazu gibt es eine schöne Anekdote im Zusammenhang mit einem Goethe-Besuch 1815 in Karlsruhe.
Denkmal der ehemaligen Oststadtbahn „Bimmelbahn“
Programm
Besichtigung: Austausch rund um die Bimmelbahn
MitgliederInnen des Bürgervereins der Oststadt stehen bereit, um Erlebnisse und kleine Anekdoten zur Holzbimmelbahn auf einem kleinen verbliebenen Schienenstrang als "Denkmal zum Spielen" auszutauschen.
Uhrzeit: 13:00 – 15:00 Uhr
Treffpunkt: An der Bimmelbahn
Durchführung: Renate Krogmeier-Vieten
Barrierefreiheit: vollständig barrierefrei
Wetterabhängigkeit: findet im Freien statt, ohne Möglichkeit zum Unterstellen
Kinderprogramm: die Bimmelbahn ist als Spielerät gedacht
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Schienenstrang und Spielplatz mit Lokomotive und Anhängern - Einmalig in Karlsruhe in der Oststadt - ein Denkmal zum Spielen.
Öffnungszeiten: 08:00 – 20:00 Uhr
Adresse: Humboldtstraße 8 | 76131 Karlsruhe
Erreichbarkeit: fußläufig, per Fahrrad, Parken in der Essenweinstraße möglich
Website: tsnv.de
Ev. Lutherkirche
Programm
(1) Die Lutherkirche und die NetzWerke des Architekturbüros Curjel & Moser mit anschließender Kirchenführung
Der Vortrag stellt zuerst die Lutherkirche vor und geht dann auf das „NetzWerk“ des Architekturbüros Curjel&Moser ein. Wie heute auch arbeiteten Curjel&Moser gerne mit den immer gleichen Künstlern wie z.B. Max Laeuger oder Oskar Kiefer.
Uhrzeit: 12:00 – 12:30 Uhr, ca. 20 Min. Vortrag und anschließend Kirchenführung außen
Treffpunkt: In der Kirche
Durchführung: Dany Jacqueline Gotzmann
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei
Bewirtung: Kirchenkaffee unter der Südempore. Angeboten werden Getränke, Kuchen und Snacks von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
(2) Turmführung auf den Turm der Lutherkirche
Die Lutherkirche hat einen schlanken Kirchturm mit offenem Glockenstuhl und bietet einen weiten Blick über die Stadt in Richtung Westen. Die historische Turmuhr der Lutherkirche ist eine vollständig mechanisch arbeitende Uhr, 1907 von Korfhage erbaut. Bis auf kleinere Teile ist das Original erhalten. Der heutige Glockensatz von der Glockenbaufirma Bachert stammt aus dem Jahr 1956.
Uhrzeit: 13:00 – 13:30 Uhr, 16:15 – 16:45 Uhr & 17:00 – 17:30 Uhr
Treffpunkt: unter dem Turm der Lutherkirche an der Auffahrt an der Durlacher Allee
Durchführung: Frank Eichler & Harald Gotzmann
Anmeldung: Ja, Anmeldung über die Homepage der Luthergemeinde www.luthergemeinde.info,
Kinder unter 13 Jahre müssen nicht extra angemeldet werden, Anmeldeschluss 11. September 2026
Barrierefreiheit: nicht barrierefrei
Bewirtung: Kirchenkaffee unter der Südempore. Angeboten werden Getränke, Kuchen und Snacks von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
(3) Kurzkonzert in der Lutherkirche mit anschließender Orgelführung im Rahmen der Orgelspaziergänge
Orgelmusik à la française mit Werken von Léon Boëllmann, César Franck und Jehan Alain. Seit November 2001 besitzt die Luthergemeinde eine Orgel der Firma Mönch aus Überlingen. Sie ist der historischen Voit.Orgel von 1907 sowohl musikalisch wie auch architektonisch nachempfunden. Es ist eine dreimanualige, deutsch-romantisch gestimmte Orgel mit 41 Registern, auf der aber auch barocke Werke gespielt werden können.
Die 41 klingenden Register sind auf 3 Manuale und Pedal verteilt. Die 2610 Pfeifen sind zu etwa 18% aus historischem Bestand. Die größten Basspfeifen, der Kontrabass, wurden aus der Walcker-Orgel (1952 - 1998) übernommen, und sind erkennbar durch die Zinkoberfläche, die sich deutlich von den neuen Zinnpfeifen absetzen, wodurch sich eine interessante Tiefenwirkung der Orgel ergibt. Auch Pfeifenreihen aus anderen historischen (Voit-)Orgeln konnten passend eingebunden werden wie z.B. der Oktavbass 8‘ im Pedal.
Uhrzeit: 14:00 – ca. 15:00 Uhr, 30 Min. Konzert, dann ca. 20 Min. Orgelführung
Treffpunkt: In der Kirche
Durchführung: Kantorin KMD Dorothea Lehmann-Horsch
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei
Bewirtung: Kirchenkaffee unter der Südempore. Angeboten werden Getränke, Kuchen und Snacks von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
(4) Vortrag: Turmuhr und Glocken der Lutherkirche Karlsruhe
Die Lutherkirche besitzt einen schlanken Kirchturm mit offenem Glockenstuhl und weitem Blick über die Stadt in Richtung Westen. Beim Besteigen des Turms erhalten die vorangemeldeten Besucher/-innen Erläuterungen zur historischen Turmuhr und zu den Glocken der Kirche. Die vollständig mechanische Turmuhr wurde 1907 von Korfhage erbaut und ist bis auf wenige Teile im Original erhalten. Der heutige Glockensatz der Glockengießerei Bachert stammt aus dem Jahr 1956.
Uhrzeit: 15:30 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: In der Kirche
Durchführung: Frank Eichler
Barrierefreiheit: nicht barrierefrei
Bewirtung: Kirchenkaffee unter der Südempore von 11:00 bis 17:00 Uhr. Angeboten werden Getränke, Kuchen und Snacks.
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Die Lutherkirche wurde zwischen 1905 und 1907 als Stadtteilkirche für die Oststadt vom damals sehr bekannten Architekturbüro Curjel & Moser im Auftrag der Kirchengemeinde Karlsruhe gebaut. Außen wie eine wehrhafte Burganlage wirkend ist sie im Innern stark vom geometrischen Jugendstil geprägt. Faszinierend an der Lutherkirche ist der Gegensatz zwischen außen und innen.
Öffnungszeiten: 10:00 – 17:30 Uhr
Adresse: Durlacher Allee 23 | 76131 Karlsruhe
Erreichbarkeit: Straßenbahnhaltestelle "Gottesauer Platz / BGV"
Website: www.luthergemeinde.info
Historisches Depot 1913
Programm
Führung
Wir stellen unsere bunte Sammlung aus verschiedensten Straßenbahnfahrzeugen vor der Halle des Historischen Depots 1913 aus. Man erreicht uns über die Durlacher Allee, der Zugang ist gegenüber des Haupteingangs des Messplatzes, auf der nördlichen Straßenseite möglich. Bitte die Schilder beachten!
Uhrzeit: ab 12:00 Uhr alle 30 Min. bis 17:00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Historischen Depot 1913
Durchführung: MitgliederInnen des TSNV
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei
Wetterabhängigkeit: findet im Freien statt, ohne Möglichkeit zum Unterstellen
Kinderprogramm: Auch Kinder sind herzlich willkommen. Es gibt auch Rundfahrten mit alten Straßenbahnen.
Bewirtung: Getränkeverkauf
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Fahrzeugausstellung historischer Straßenbahnwagen aus dem Jahre 1899 bis in die 1980er Jahre.
Öffnungszeiten: 12:00 – 17:00 Uhr
Adresse: Tullastraße 71 | 76131 Karlsruhe
Erreichbarkeit: Straßenbahnhaltestelle "Tullastraße/Alter Schlachthof"
Website: tsnv.de
Hoepfner Burg, Brauerei Hoepfner &
Hoepfner Areal
Programm
Führung: Hoepfner Burg, Brauerei & Areal – Räume zwischen Tradition und zukunftsfähigen Ideen
Vom Sudhaus der Brauerei geht es vorbei am Malzturm zum reBurgium.
Hinter den historischen Mauern der Hoepfner Burg erwartet Sie lebendige Karlsruher Brautradition. Sie bekommen Einblicke in die Geschichte der Brauerei und werfen einen Blick in das kupferschimmernde Sudhaus. Ein graues Industrierelikt für die einen – für die anderen ein wertvolles Kleinod. Einst war der Malzturm das Herzstück der Malzproduktion für die Brauerei – mittlerweile ist die Produktion eingestellt. Ein junges Startup hat den Wert und das Potential des Bestands entdeckt und gemeinsam mit Bauherrn und Planungsteam den Weg in ein Experiment gewagt, mit maximalem Erhalt der vorgefundenen Ressourcen. Beim reBURGium befand sich seit 1898 über viele Jahrzehnte der repräsentative Eingang zur Brauerei Hoepfner und zu einem der schönsten Biergärten Karlsruhes. Nach einem Teilabbruch der Biergartengebäude wurde der Bereich als Fahrrad- und Abstellplatz genutzt.
Im Zuge der Transformation des Hoepfner Areals sollte wieder ein qualitätvoller Freiraum mit attraktivem Pausenbereich für die ca. 500 Mitarbeitenden in der Hoepfner-Burg entstehen. Durch die Bündelung infrastruktureller Nutzungen in einem neuen Pavillon mit Dachlounge wurde der gesamte Bereich neu gegliedert.
Uhrzeit: 14:00 – 15:00 Uhr, 15:00 – 16:00 Uhr & 16:00 – 17:00 Uhr
Treffpunkt: Pforte der Brauerei Hoepfner
Durchführung: Falko Heckenhauer, Bettina Repple, Ralf Kowalsky, Catharina Hoepfner, Maria Schiller, Daniela Willmann & Anja Reinke
Barrierefreiheit: nicht barrierefrei
Wetterabhängigkeit: findet im Freien statt, mit Möglichkeit zum Unterstellen
Festes Schuhwerk: Ja
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1896 begann Friedrich Hoepfner mit dem Bau der Brauerei und Mälzerei in der Haid-und-Neu-Straße nach dem Vorbild von Schloss Neuschwanstein und einer mittelalterlichen Burganlage mit Turm und Zinnen. Damit setzte er das selbstbewusste Zeichen eines stolzen Unternehmers mit jahrhundertealter Bierbrauertradition. Inzwischen hat sich die Burg neben der Heimat der Brauerei zum Stützpunkt der IT-Wirtschaft in der Region gewandelt. So sind im Alten Malzwerk heute High-Tech-Büros untergebracht. Durch mehrere Gastronomiebetriebe, ein Hotel, zwei Biergärten, viele innovative Startup- und High-Tech-Firmen, das iWerkx, eine Kita, Arztpraxis, Seniorenresidenz sowie den Traumhäusern mit 50 Wohnungen wird Leben und Arbeiten in einem smarten Quartier verwirklicht.
Öffnungszeiten: 13:00 – 18:00 Uhr
Adresse: Haid-und-Neu-Straße 18 – 20 | 76131 Karlsruhe
Erreichbarkeit: Straßenbahnhaltestelle "Friedhof"
Website: www.hoepfner-braeu.de
Kath. Kirche St. Bernhard
Programm
Orgelkonzert & Orgelführung im Rahmen der "Karlsruher Orgelspaziergänge"
Die Orgel in St. Bernhard wurde im Jahr 2018 von der Leonberger Orgelbaufirma Mühleisen errichtet. Das Instrument verfügt über 54 klingende Register verteilt auf 3 Manuale und Pedal. Die breit aufgestellte Disposition der Orgel ermöglicht die Darstellung von Orgelwerken aus nahezu allen Epochen der Musikgeschichte.
Uhrzeit: 15:00 – 15:30 Uhr Orgelkonzert, 15:30 – 16:00 Uhr Orgelführung
Treffpunkt: Im Kirchenschiff
Durchführung: Lucas Bastian
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei
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Die Kirche St. Bernhard am Durlacher Tor ist ein wichtiger Knotenpunkt im großen Netz der Karlsruher Denkmale. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für städtebauliche Planung im 19. Jahrhundert, sie gibt Zeugnis vom Zusammenspiel von städtischen und religiösen Anliegen von der Gründungszeit bis heute. Sie verbindet über die Blickachse Kaiserstraße den Osten mit dem Westen der Stadt und ermöglicht als Ort der Begegnung und des Gottesdienstes sehr grundsätzlich Netzwerke.
Adresse: Bernhardstraße 15 | 76131 Karlsruhe
Erreichbarkeit: Straßenbahnhaltestelle "Durlacher Tor" (Linien 1,2,3,4 S2, S4, S5/51, S7, S8)
Website: kath-karlsruhe.de
Lohfeldsiedlung
Führung durch die Lohfeldsiedlung © Dr. Annemarthe Rubner
Programm
Führung durch die Lohfeldsiedlung
In der Führung wird die abwechslungsreiche Geschichte der Lohfeldsiedlung über die letzten 100 Jahre erzählt und die Interessierten bekommen einen Eindruck von dem heutigen Leben in der Siedlung.
Uhrzeit: 11:00 – 12:00 Uhr
Treffpunkt: Lohfeldstraße, Ecke Gottesauerstraße
Durchführung: Anke Kelber
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei
Wetterabhängigkeit: findet im Freien statt, ohne Möglichkeit zum Unterstellen
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Vor über 100 Jahren gebaut steht die Lohfeldsiedlung für eine besondere Epoche des sozialen Wohnungsbaus in Karlsruhe.
Öffnungszeiten: 08:00 – 18:00 Uhr
Adresse: Lohfeldstraße | 76131 Karlsruhe
Erreichbarkeit: Straßenbahnhaltestelle "Gottesauer Platz / BGV" oder "Wolfartsweierer Straße"
Website: www.lohfeldsiedlung.de
Polytechnikum (heute: Hauptgebäude des KIT Campus Süd)
Programm
Die Führungen fallen leider aus
Führung: Weinbrenner-Schule auf dem Campus Süd
Uhrzeit: 10:00 – 10:30 Uhr, 11:00 – 11:30 Uhr, 12:00 – 12:30 Uhr
Treffpunkt: Ehrenhof vor dem Hauptgebäude
Durchführung: Eva Just
Barrierefreiheit: vollständig barrierefrei
Wetterabhängigkeit: Findet im Freien statt, mit Möglichkeit zum Unterstellen
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Die Gründung des Polytechnikums Karlsruhe erfolgte durch Großherzog Ludwig von Baden am 07. Oktober 1825 in Karlsruhe. Die Lehranstalt verteilte sich anfänglich noch über verschiedene Bauten in der Stadt, die Errichtung eines eigenständigen Gebäudes war unabdingbar. Mit dem Bau wurde der Baudirektor und Hochschulprofessor Heinrich Hübsch (1795-1863) beauftragt, einer der bedeutendsten Schüler Weinbrenners und Vertreter des sog. Rundbogenstils als Spielart des romantischen Historismus. Der monumental wirkende und blockhafte Sandsteinbau mit dreiteilig aufgebauter Fassade orientiert sich am Vorbild italienischer Stadtpaläste der Frührenaissance. Von Anfang an hatte Hübsch die Möglichkeit zu einer Erweiterung eingeplant. Tatsächlich wurde eine solche rund dreißig Jahre später notwendig. Sein Schüler Friedrich Theodor Fischer (1803-1867) verlängerte den Bau und schuf so eine monumentale Fassade, für die er das Gliederungsschema seines Lehrers übernahm, allerdings durch die aus der Neugotik stammenden polygonalen Eckvorlagen bereicherte.
Öffnungszeiten: nur für die Führungen geöffnet (s. oben)
Adresse: Kaiserstraße 12 | 76131 Karlsruhe
Erreichbarkeit: Straßenbahnhaltestelle "Kronenplatz" oder "KIT/Campus Süd"
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Die Geschichte der Architektur in Deutschland ließe sich exemplarisch anhand der Technischen Hochschule in Karlsruhe schreiben. Sicherlich gilt dies auch für andere Ausbildungsstätten, doch behauptete Karlsruhe speziell im 19. Jahrhundert und bis zum Ausgang des Kaiserreichs eine Vorrangstellung. Maßstäbe wurden bereits durch die Bautätigkeit in der Stadt gesetzt, denn in Karlsruhe etablierte sich seit der Zeit um 1800 mit dem badischen Oberbaudirektor Friedrich Weinbrenner (1766-1826) ein Zentrum des deutschen Klassizismus. Als Berater der Kommission, die sich 1808 mit der Bildung der Polytechnischen Schule befasste, gehörte der gebürtige Karlsruher Weinbrenner zu den Gründervätern, obwohl er nicht explizit an der neuen Lehranstalt unterrichtete und nur ein Jahr nach ihrer Eröffnung starb. Und doch beginnt mit Weinbrenners Bauschule die am Karlsruher Polytechnikum fortgeführte Verbindung der Lehrer mit einem Staatsamt, wodurch die Studenten nicht bloß der Praxisbezug, sondern auch der Einblick in die spätere Tätigkeit innerhalb der Bauverwaltung gewährleistet war. Anfänglich diente das von Weinbrenner erbaute Lyzeum am Marktplatz als Sitz in der Polytechnischen Schule. Daher gebührt ihm auch die Ehre, als erster Architekt einen Bau für die Karlsruher Hochschule entworfen zu haben, selbst wenn dieser nicht ursprünglich für das Polytechnikum vorgesehen war. Weinbrenner steht somit am Anfang einer bis in die 1920er Jahre währenden Karlsruher Traditionslinie, die die Beauftragung der an der eigenen Schule unterrichtenden Architekten mit Institutsbauten als eine programmatische Darstellung der Hochschule nach außen verstand. Nachfolger von Weinbrenner im Amt und zugleich Lehrer am Polytechnikum wurde dessen Schüler Heinrich Hübsch (1795-1863). Bereits 1828 veröffentlichte er die einflussreiche Schrift „In welchem Style sollen wir bauen?“, in der er sich in deutlichen Worten vom Klassizismus abwandte. Hübschs Stilbegriff ist nicht historisch, sondern technologisch definiert. Einer der ersten Bauten, die Hübsch im Rundbogenstil erstellte, war das neue Gebäude der Polytechnischen Schule an der Kaiserstraße, das zwischen 1829-1833 geplant und bezogen wurde. In der Folgezeit mehrfach erweitert, dient es heute der Verwaltung des KIT.