Seilerhäuschen

Nur wenige Häuser aus den Gründerjahren der Stadt Karlsruhe haben sich bis heute erhalten und nur eines von ihnen ist so restauriert, dass es als offenes Buch der Karlsruher Stadt- und Baugeschichte gelesen werden kann: das sogenannte Seilerhäuschen.

Mit seiner Entstehungszeit im Jahr 1723 gehört das Seilerhäuschen in der Kaiserstraße 47 zu den insgesamt sechs Häusern, die sich aus den Anfangsjahren der 1715 gegründeten Stadt Karlsruhe erhalten haben.  Es ist zwar nicht das älteste, aber doch das einzige Haus, in dem sich die innere Raumaufteilung zumindest teilweise bis heute erhalten hat. Dadurch ist es zu einer einzigartigen Quelle der Karlsruher Alltagsgeschichte geworden. Seit seiner  Renovierung in den 1990er Jahren ist es als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung klassifiziert.

Das Gebäude ist nur denkbar knapp dem Abriss entgangen. Seine Erhaltung ist nicht nur für die Geschichte der Stadt Karlsruhe von unschätzbarem Wert, es stellt auch einen Beitrag dar zum Thema des diesjährigen Denkmaltages: Nachhaltigkeit.
Heute befindet sich im Gebäude die Kulturküche Karlsruhe, ein Projekt des Lobin Karlsruhe e.V

Ein spannender Bericht zur Geschichte des Seilerhäuschens findet sich hier.

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