Rathaus

am Marktplatz. Das Rathausgebäude wurde von 1805 bis 1825 nach den Plänen Friedrich Weinbrenners erbaut und wurde am 28. Januar 1825 im Beisein des Hofes und Vertretern des Staates und der Stadt eingeweiht.

Rathaus am Marktplatz
Rathaus am Marktplatz

Das Gefängnis im Karlsruher Rathausturm
Der 1824 fertiggestellte Rathausturm diente mit seinen 25 Zellen bis 1897 als Amtsgefängnis für das Stadt- und Landamt Karlsruhe. Im obersten Turmstockwerk war eine städtische Feuerwache untergebracht. Die Turmspitze ist von einer Merkur-Figur auf einer Kugel gekrönt. Im Bezirksamtsgefängnis als untere Ebene des Gefängniswesens saßen Inhaftierte mit maximal etwa einem Monat Freiheitsstrafe ein. Das Gefängnis unterstand dem staatlichen Bezirksamt, an das die Stadt diesen Teil des Turms veräußerte und 1897 zurück erwarb. Danach noch wurden in zwei Zellen Schulschwänzer über einen oder zwei Tage eingesperrt. Der Turm dient schon lange nur noch als Lagerraum.

Globen-Lichtkunst-Installation
Am 30. Oktober 2019 ist die Stadt Karlsruhe als erste und einzige deutsche Stadt in das internationale UNESCO Creative Cities Network als Stadt der Medienkunst aufgenommen worden. Sie steht damit künftig in einem Austausch mit Medienkunst- und Kreativstädten weltweit.
Ein sichtbares Zeichen setzt die Stadt mit der Globen-Lichtkunst-installation Kaskade des Karlsruher Lichtkünstlers Rainer Kehres, der dieses Werk speziell für die Karlsruher Rathausfassade am Marktplatz anlässlich der Aufnahme in das globale UNESCO-Netzwerk geschaffen hat. Die 99 in einer Matrix installierten Globen, die einzeln ansteuerbar sind, strahlen auch mit wiederkehrenden Lichtspielen und Botschaften vom Rathausbalkon in die Stadt und die ganze Welt.

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