Albkapelle Maria Hilf

Idyllisch steht seit hundert Jahren an der Alb die Maria-Hilf-Kapelle, die Albkapelle, wohin sie von der damaligen Hauptstraße von Grünwinkel, als Holzkapelle errichtet, versetzt wurde.

Die Kapelle wurde 1759 in Grünwinkel an der heutigen Durmersheimer Straße erbaut.

Bereits im Jahr 1713 war an der damaligen Hauptstraße von Grünwinkel eine erste Holzkapelle errichtet worden, die 1759 durch den heute bestehenden Bau ersetzt wurde. Bis 1909 Grünwinkel die Notkirche St. Josef erhielt, wurde sie liturgisch genutzt, doch dann stand sie eigentlich nur noch im Weg, denn auf der Durmersheimer Straße fuhr seit 1890 auch die Kleinbahn, das „Lobberle“, von Durmersheim nach Karlsruhe.

Kommerzienrat Robert Sinner, dessen katholische Mutter eine Wohltäterin der Gemeinde war, gelang 1913 die Rettung der Kapelle, indem er die Versetzung und den Wiederaufbau an den neuen Platz am Hochufer der Alb. finanzierte. Eigentümerin ist die Stadt, die Nutzung obliegt der katholischen Gemeinde. An der Fassade wurde ein Flurkreuz aus dem Jahr 1792 befestigt, das ursprünglich am Weg nach Daxlanden stand.

Das alte Altarbild, das wohl aus der Erbauungszeit der Kapelle stammte, ist 1977 gestohlen worden und noch nicht wieder aufgetaucht.

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