Klosterruine Frauenalb

Frauenalb ist eine Klosterruine im oberen Albtal. Frauenalb wurde kurz vor 1185 durch die Grafen von Eberstein als adliger Benediktinerinnenkonvent gegründet.

Die Klosterruine Frauenalb gilt als Wahrzeichen des Albtals und ist immer einen Besuch wert. Frauenalb wurde um das Jahr 1190 als adeliges Benediktinerinnenkloster von Graf Eberhard III. von Eberstein gegründet, dessen Vater Berthold III. schon 1148 das Zisterzienserkloster Herrenalb gestiftet hatte.
Das Kloster blieb nur Frauen aus adligen Familien vorbehalten. Die Klosterfrauen hat man vielfach schon im jugendlichen Alter in Frauenalb untergebracht.
Im Mittelalter erwarb das Kloster die Grundherrschaft über mehr als 50 Dörfer bis in den Kraichgau und wurde deren geistliches und weltliches Oberhaupt es. Nach der sogenannten Oberbadischen Okkupation durch die evangelische Markgrafschaft Baden-Durlach stand es in der Zeit von 1598 bis 1631 unter protestantischer Herrschaft. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Abtei 1631 rekatholisiert und mit Benediktinerinnen vom adligen Stift Urspring neu belegt. Diese flüchteten 1634 nach Lichtental und kehrten erst 1654 nach Frauenalb zurück.
Der Süd- und Ostflügel des Konvents wurde von 1696 bis 1704 als dreistöckiger Bau mit einer der Bergseite zugewandten Giebelfassade neuerbaut.
1802 wurde der Konvent aufgehoben und fiel mit der Säkularisierung an den badischen Staat.

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