DemokraTEA-Time 20 Jahre Einsatz für Vielfalt
Kunst-Ausstellung im Zukunftsraum gibt Eindrücke über die künstlerische Arbeit von Renate Helene Schweizer - Materialpolitik, Ästhetik und kuenstlerisch-ökologische Verantwortung.
Die künstlerische Praxis von Renate Helene Schweizer operiert an der Schnittstelle von Materialpolitik, ökologischer Verantwortung und verteilter Autorschaft.
Seit über zwei Jahrzehnten entwickelt sie ein konsequent angelegtes Werk auf der Grundlage materieller Überreste, die in globale Systeme von Produktion, Konsum und Austausch eingeschrieben sind. Nachhaltigkeit erscheint dabei nicht als Thema, sondern als materielle Bedingung künstlerischer Praxis.
Das von Schweizer seit 20 Jahren verwendete Material "Teebeutel" fungiert als Einheit globaler Verflechtung. Jedes Element trägt Spuren von Arbeit, Ritual und ökonomischen Strukturen und verbindet individuelle Konsumhandlungen mit größeren geopolitischen und ökologischen Zusammenhängen.
Durch Prozesse des Sammelns, Verbindens und Neuordnens entstehen raumgreifende Installationen, die als relationale Systeme operieren. Diese Arbeiten stellen globale Zusammenhänge nicht dar – sie vollziehen sie materiell.
Ein Rahmenprogramm mit Schwerpunkt zu Demokratie begleitet die Kunstwochen.
Vernissage: Sonntag, 10. Mai 2026, 14:00-16:00 Uhr