Die Karlsruher Türkenbeute

Im Zentrum der Großen Landesausstellung steht die weltbekannte "Karlsruher Türkenbeute" - eine Trophäensammlung der badischen Markgrafen aus den sog. Türkenkriegen im 17. Jahrhundert.

Ihre Entstehung verdankt die Sammlung neben Geschenken und gezielten Zuerwerbungen insbesondere der erfolgreichen Teilnahme badischer Markgrafen an den Türkenkriegen: Dabei kämpften Markgraf Ludwig Wilhelm (1655–1707), sein Onkel Hermann von Baden-Baden (1628–1691), aber auch Mitglieder der Durlacher Linie des Hauses Baden erfolgreich gegen die Türken und erbeuteten dabei wertvolle Gegenstände. Die wohl meisten Beutestücke dürfte Ludwig Wilhelm von Baden mitgebracht haben, welcher als erfolgreicher Feldherr in den Türkenkriegen durch seine Siege als „Türkenlouis“ bekannt wurde.

Die Bestände der Karlsruher Türkenbeute sind von herausragender kunst- und kulturhistorischer Bedeutung, weshalb die Sammlung zu den wertvollsten Sammlungen dieser Art in Europa gehört und einen herausragenden Rang einnimmt.

Diese Schätze wurden zunächst im Schloss Rastatt bzw. in der Durlacher Karlsburg aufbewahrt. 1877 ließ Großherzog Friedrich I. die beiden Bestände im Gebäude des heutigen Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe zusammenführen. Seit 1920 ist die Türkenbeute als Teil der Dauerausstellung des Badischen Landesmuseums der Öffentlichkeit zugänglich.

Die Exponate der "Karlsruher Türkenbeute" werden in Karlsruhe nun erstmals mit einer Vielzahl an Leihgaben aus der "Türkischen Cammer" der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zusammengeführt. Beide Sammlungen zählen zu den größten osmanischen Museumsbeständen Deutschlands.

Zu den Höhepunkten der Karlsruher Türkenbeute gehört das Kettenhemd des Kara Mustafa Pascha, Großwesir der Janitscharen, sowie prächtige Rüstungen und Waffen. 

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