Fächerbräu

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Regional - Biologisch - Nachhaltig - das ist Fächerbräu, die Karlsruher Kuckucksbrauerei

Philosophie l Zutaten l Herstellung

Die 2017 von drei Karlsruhern gegründete Kuckucksbrauerei "Fächerbräu" setzt auf feinste regionale Zutaten und erschafft so ein Bier, welches im Geschmack unverwechselbar ist.  Da das Trio (noch) keine eigene Brauerei besitzt, mieten sie sich derzeit bei verschiedenen badischen Privatbrauereien ein. Das ist zwar aufwändig, aber richtig spannend!

Die Philosophie ist einfach: mit Liebe und Leidenschaft zu einem wirklich außerordentlichen Produkt. Doch nicht nur die Regionalität ist Fächerbräu wichtig, auch in Sachen ökologischer Landbau hat Fächerbräu seine Wurzeln. So ist einer der Gründer gelernter Landwirt und verfügt über langjährige Erfahrung im demeter-Landbau. Ebenso hat sein Bruder auf dem Hof der Dachswanger Mühle gearbeitet, von der die Mälzerei Eckenstein aus Lahr-Dinglingen einen Teil des Bio-Getreides bezieht.

Biersommelier Christopher Wertz bei der Bio-Hopfengabe

Die Karlsruher Bierbrauer verwenden zur Herstellung des Fächerbräus Schwarzwälder Quellwasser, welches direkt in den Braukessel fließt. Das Bio-Malz beziehen sie von der badischen Mälzerei Eckenstein in Lahr-Dinglingen sowie von Best Malz mit Sitz in Heidelberg, welches aus einer mittlerweile stillgelegten Karlsruher Mälzerei hervorgegangen ist. Das Bio-Spezialmalz stammt aus dem angrenzenden Franken. Der Bio-Hopfen wächst in der Bodenseeregion. Zudem gibt es bereits Kontakte zur elsässischen Hopfenkooperative, um von dort mittelfristig noch regionaleren Bio-Hopfen beziehen zu können. Ebenso gibt es Gespräche mit einem Karlsruher Landwirt, der bereits konventionelle Braugerste anbaut und auch am in Baden früher traditionellen Hopfenanbau Interesse zeigt. Die Hefe stammt unter anderem von einer Brauerei in der badischen Ortenau.

Die Vorderwürze des Fächerbräu Bio-Festbiers läuft aus dem Hahn fern

Aus der Region - für die Region.

Nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut mit vollmundigen Geschmack

2019 hat die Karlsruher Kuckucksbrauerei Fächerbräu ein Bier mit frischem Grünhopfen gebraut. Eine Rarität, da es Grünhopfen nur einmal im Jahr zur Erntezeit Ende August/Anfang September gibt.

Für den Hopfen sind die Karlsruher bis an den Bodensee gefahren und haben dort gemeinsam mit den Hopfenbauern Peter und Johannes zwei Hopfenranken der Sorte Perle ausgewählt. Peter ist ein Pionier im Bio-Hopfenanbau und führt diesen bereits seit über 30 Jahren durch. Im Gegensatz zum herkömmlichen Hopfen werden im Bio-Hopfenanbau für den Pflanzenschutz Pflanzenauszüge, Holzauszüge, Molke und Kupfer in geringen Dosen verwendet. Kupfer ist ein Spurenelement, welches das Immunsystem stärkt, entzündungshemmend wirkt, den Aufbau von Haaren, Knochen und Haut fördert und zur Energiegewinnung beiträgt.

Die Ernte fand in der Nacht statt, um gleich am frühen Morgen in Lenzkirch den Sud anzusetzen. Frischer Hopfen ist schnell verderblich und muss daher innerhalb weniger Stunden verarbeitet werden. Insgesamt wurden in dem Sud über 50% Frischhopfen des Jahrgangs 2019 bezogen auf die gesamte Hopfengabe in Gramm verwendet. Es ist in etwa die vierfache Menge an Hopfen notwendig im Gegensatz zu getrocknetem Hopfen.

Einblick in ein Sudhaus beim Kukuchsbrauen von Fächerbräu

Besonderen Wert wird auf Nachhaltigkeit und Produktvielfalt gelegt - auch alkoholfrei

Des Weiteren wird sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Neben den schon selbstverständlichen wiederverwendbaren Pfandflaschen und Pfandkisten braut Fächerbräu als Kuckucksbrauer unter anderem bei der Brauerei Rogg im Schwarzwald. Die badische Brauerei stellt ihre Biere mit erneuerbaren Energien, CO2- und klimaneutral, umwelt- und ressourcenschonend her, was durch das Marken-Label Solarbier(R) garantiert wird. Unter anderem befindet sich eine Photovoltaikanlage auf dem Brauereigelände.

Neben den Bio-Biersorten Festbier, Pils, Naturradler und Weizen, wächst auch die Auswahl  im alkoholfreien Segment. Neben dem Erfrischungsgetränk "Bio-Zitrone", welches sich zunehmender Beliebtheit erfreut, führt Fächerbräu mit dem "Bio-Apfel" nun ein total lokales Produkt ein. Fächerbräu ist Mitglied in der Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e. V. und erhält von dieser den Bio-Apfelsaft für die Schorle.

Fächerbräu verwendet als Etikettenmotive Karlsruher Sehenswürdigkeiten oder Karlsruher Persönlichkeiten. Beim Bio-Apfel steht beispielsweise die Apfelsorte "Großherzog Friedrich von Baden", welche 1894 aus dem Kern eines "Bismarckapfels" gezogen wurde, symbolisch für die Schorle aus Bio-Direktsaft der Streuobstinitiative.

Auswahl an Fächerbräu-Produkten

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