Das Reinheitsgebot – 500 Jahre Braukunst und Biervielfalt

Wasser, Malz, Hopfen und Hefe – die Formel für unser Bier.

Brauanlage
Brauanlage

Seit vor 500 Jahren im bayerischen Ingolstadt das Reinheitsgebot erlassen wurde, üben sich Brauerinnen und Brauer auf der ganzen Welt in der Kunst, Biere nur aus den vier natürlichen Zutaten herzustellen. In Deutschland ist aus dieser Handwerkskunst eine weltweit einmalige Biervielfalt gewachsen – mit rund 1350 Brauereien und mehr als 5500 Biermarken (Stand: Januar 2016).

Das Reinheitsgebot ist das älteste, heute noch gültige Lebensmittelgesetz der Welt. Die Brauerinnen und Brauer halten es in Ehren, weil es noch heute der Inbegriff für die Qualität des Bieres ist. Nach dem Reinheitsgebot werden die in der EU zum Brauen zugelassenen künstlichen Zusatzstoffe strikt ausgeschlossen. Das Brauen bleibt beschränkt auf die vier natürlichen Zutaten, was aber eine immense Bandbreite an Bierstilen und Geschmacksnoten ermöglicht. Das Reinheitsgebot hat auch nach 500 Jahren nichts an Aktualität verloren, denn es steht für Reinheit, Klarheit, Transparenz und höchste Qualität.

Der von der Münchner Produktionsfirma “al Dente Entertainment” in Zusammenarbeit mit den deutschen Brauern produzierte Film zum Reinheitsgebot kombiniert eindrucksvoll Portraits von Brauerinnen und Brauern, aber auch von Studenten und Professoren der Brauwissenschaften sowie von Bier-Sommeliers und anderen Bierkennern. Mitgewirkt an dem aufwändigen Film, der 2015 an verschiedensten Orten in Bayern, Hamburg und Nordrhein-Westfalen gedreht wurde, hat auch Luitpold Prinz von Bayern, Nachfahre der Wittelsbacher, dessen Vorfahren am 23. April 1516 in Ingolstadt das Reinheitsgebot begründet hatten.

Allen Mitwirkenden, die im Abspann genannt werden, ein herzliches Dankeschön!

Weitere Informationen unter www.reinheitsgebot.de

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