Ein Fahrraderlebnis wie in Österreich– die Höhenstadtteile Karlsruhes

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Michelle

Eigentlich wäre ich gerade in den Alpen und würde die Berge mit dem Rad erkunden, leider wurde daraus nichts. Aber wir haben in Karlsruhe eine tolle Alternative für alle Daheimgebliebenen gefunden: die Bergdörfer.

Am letzten Wochenende hat uns die Sonne in die Natur gelockt. Zwar wären wir gerade im Mountainbike-Urlaub, aber den mussten wir leider absagen. Doch bei so einem tollen Wetter gibt es keinen Grund schlechte Laune zu haben. Vor allem nicht als wir eine super Möglichkeit gefunden haben, Berge und Sport zu verbinden: die Bergdörfer Karlsruhes.

Wir starteten die Radtour bei strahlendem Sonnenschein von Durlach aus in Richtung Süden über Thomashof. Am Ortsausgang Richtung Stupferich blickend hat man eine wirklich tolle Aussicht. Durch die warmen Temperaturen fühlt es sich an wie Urlaub. Nicht außer Acht zu lassen: die Anstrengung, die einen ganz schön ins Schwitzen bringt. Über Stupferich ging es weiter nach Grünwettersbach. Man fährt fast dauerhaft neben weitläufigen Wiesen oder unter Bäumen umringt von der Natur. Doch die Bergdörfer hießen nicht Bergdörfer, wenn man nicht den ein oder anderen Anstieg hätte, bei dem auch mal die Oberschenkel anfangen zu brennen. Angekommen in Grünwettersbach haben wir einen kleinen Weg (Straße „Im Rodel“ mündet in den Weg und endet in der Straße „Im Löhl“) gefunden, von dem man einen schönen Blick auf den Stadtteil hat.

Blick über Grünwettersbach

Fahrradfahrer in der Natur

Von dort aus ist man schon auf dem richtigen Weg nach Hohenwettersbach. Auf der Tiefentalstraße, am Bergwald vorbei, fahren wir hinab in die Rheinebene nach Wolfartsweier. Eine schöne Strecke mit gut ausgebauten Fahrradweg, an dem man die Beine etwas ausruhen kann, da es weit bergab geht. Es tut wahrlich gut nach der großen Anstrengung den abkühlenden Fahrwind zu spüren. So langsam ließen sich auch immer mehr Wolken blicken, aber das minderte den Spaß an unserer Tour nicht im Geringsten.

Wolfartsweier zählt zwar zu den Bergdörfern Karlsruhes, liegt aber nicht auf einem Berg. Auf dem Rheintal-Radweg gelangt man schließlich wieder nach Durlach. In Durlach kann man dann zum Abschluss noch ein paar Höhenmeter sammeln und den Aufstieg zum Turmberg antreten. Für alle mit erschöpften Beinen, gibt es die entspannte Alternative, mit der Turmbergbahn hinauf zu fahren. Wir haben uns natürlich für die sportliche Variante entschieden, da das Gefühl durch eigene Kraft oben anzukommen, super ist. Auf jeden Fall lohnt es sich, die weite Sicht von der Besucherplattform aus zu genießen.

Turmberg Aussicht

Turmberg Fahrräder

Auf gut ausgeschilderten, breiten Fahrradwegen hat man die Möglichkeit, in idyllischer Höhenlage die Bergdörfer Karlsruhes zu entdecken. Es gibt auf dem Weg viele schöne Stellen, um Pausen zu machen und zu entspannen. Diese sportliche Herausforderung darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

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