Marieke

Diese Woche verschlug es mich mit ein paar Kollegen nach Iffezheim zur Pferderennbahn. Doch war ich nicht dort, um mir Pferderennen anzusehen. Momentan wird auf der Anlage der Rennbahn eine beeindruckende Dinnershow gezeigt – das Fliegende Einhorn mit der diesjährigen Edition „Mon amour“.

Das Fliegende Einhorn

Hinter dem Fliegenden Einhorn stehen die Geschäftsführerin Cordula Münchmeyer und der künstlerische Leiter Prof. Enno-Ilka Uhde. Für das leibliche Wohl sorgt das Essen von Sternekoch Bernd Werner von Schloss Eberstein.

Dank der guten Beschilderung finden wir schnell die zugewiesenen Parkplätze. Die Dinnershow findet in einem Zelt statt und auch das ist schnell gefunden. Von außen wirkt das Zelt nicht gerade auffällig. Dementsprechend etwas skeptisch eingestellt, betrete ich das unscheinbare Zelt. Doch kaum bin ich im „Foyer“, ändert sich die Szenerie schlagartig. Rote Wände, goldene Stühle mit roten Sitzpolstern, ein geschmückter Tannenbaum und ein nostalgisches Karussellpferd erwarten mich.

Vor dem eigentlichen „Showroom“ werden meine Kollegen und ich freundlich begrüßt und können unsere Jacken und Mäntel abgeben. Was auch für Frostbeulen wie mich kein Problem ist, denn im Zelt ist es schön warm. Danach betreten wird den Raum, in dem das eigentliche Geschehen stattfinden soll.

Ein Zelt in eine neue Welt

Der Showroom lässt mich erst einmal staunen. Das Zelt verwandelt sich in das Esszimmer eines Schlosses in einer bunten Märchenwelt. Mitten im Raum ist eine goldene Rundbühne aufgebaut. Um die Bühne herum stehen schön eingedeckte Tische und es gibt eine Bar. Es hängen zahlreiche Bilder an den Wänden und überall entdeckt man kleine oder auch größere Figuren und sonstiges, wie beispielsweise ein grünes Nashorn mit einem glitzernden Horn oder zwei goldene Gorillas. An zwei Wänden hängt jeweils ein großer Monitor und darauf ist ein goldenes Einhorn mit Flügeln und Lippenstift zu sehen, das durch den Weltraum galoppiert. Die Szenerie ist kitschig und verrückt gleichzeitig, was ihren ganz besonderen Charme ausmacht und meiner Meinung nach super zu dem Namen und der Show passt.

Eine Show der ganz besonderen Art

Sollte ich die Show des Fliegenden Einhorns beschreiben, würden mir zunächst die Worte lustig, erstaunlich und skurril einfallen. Die insgesamt 26 Showelemente reichen von Akrobatik, Pantomime bis hin zu Burlesque und Comedy. Darunter sind ein paar ziemlich ungewöhnliche Elemente, wie beispielsweise ein singender Truthahn oder die Dompteurin mit der gefährlichen Katze Nero – einem Stofftier.

Passend zum Namen erfahrt Ihr ein paar Infos über Einhörner und das Thema Liebe, die Euch sicherlich überraschen werden. Oder wusstet Ihr, dass jedes verliebte Einhorn drei Namen besitzt?

Ein kulinarisches Highlight

Neben der Show spielt natürlich auch das Essen eine wichtige Rolle. Die Location verfügt über eine eigene Küche. Hier wird also frisch gekocht von Bernd Werner und seinem Team. Insgesamt werden vier Gänge serviert, an Silvester sind es sogar fünf. Und keine Sorge, es wird darauf geachtet, dass auch Vegetarier und Veganer nach Herzenslust schlemmen können. Bei den schön angerichteten Tellern lief mir schon das Wasser im Mund zusammen. Und das Essen hält eindeutig das, was der leckere Anblick verspricht.

Fazit

Das Fliegende Einhorn wird noch bis zum 13. Januar präsentiert. Ich kann Euch einen Besuch wirklich nur empfehlen, denn es war wie ein Ausflug in eine zauberhafte Welt. Die Karten sind nicht ganz billig, doch dauert die Show mehrere Stunden und meiner Meinung nach stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Also wenn Ihr einen ausgefallenen Abend erleben wollt, sichert Euch noch Tickets für die restlichen Shows oder macht euren Liebsten eine Freude und verschenkt die Karten zu Weihnachten.

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