The Door - Cocktailbar & Backyard
The Door Cocktail Bar & Backyard – Karlsruhe im Glas
Karlsruhe hat sich in den vergangenen Jahren zu einer bemerkenswerten Cocktailstadt entwickelt. Eine der Adressen, die diese Entwicklung maßgeblich mitgeprägt haben, ist The Door Cocktail Bar & Backyard in der Hirschstraße 17. Seit 2018 verbindet die Bar anspruchsvolle Cocktailkultur mit außergewöhnlichem Design, persönlicher Gastfreundschaft und einem Konzept, das Karlsruhe und seine Umgebung immer stärker in den Mittelpunkt rückt.
Hinter The Door stehen Claudia Álamo Masanet und Lennart Geist, die mit ihrer Bar einen Ort geschaffen haben, der sich bewusst von einer klassischen Cocktailbar abhebt. Im historischen Gewölbekeller treffen eindrucksvolle Steinwände auf die kunstvolle Gestaltung von Fernando Álamo. Zeichnungen, Vögel und liebevoll ausgearbeitete Details ziehen sich durch die Räumlichkeiten und verleihen der Bar ihren unverwechselbaren Charakter. Auch die Cocktailkarten greifen die Vogelwelt als wiederkehrendes Motiv auf: Die Eigenkreationen tragen Vogelnamen und erzählen ihre ganz eigene geschmackliche Geschichte.
Im Mittelpunkt steht die lange Bar, an der Gäste unmittelbar miterleben können, wie aus hochwertigen Spirituosen, regionalen Zutaten und selbst entwickelten Komponenten außergewöhnliche Cocktails entstehen.
Karlsruhe als Inspiration
Ein zentraler Bestandteil der heutigen Philosophie von The Door ist das Konzept „Sip The City“. Die Idee dahinter: Eine moderne Cocktailbar muss nicht auf exotische Zutaten aus aller Welt zurückgreifen, um spannende und komplexe Drinks zu entwickeln. Auch direkt vor der eigenen Haustür findet sich eine erstaunliche Vielfalt an Aromen.
Unter dem Titel „Sip the City“ entstehen deshalb Cocktails, deren Hauptzutaten aus der Region stammen – genauer aus einem Radius von maximal 10 Kilometern rund um die Bar. Viele dieser Zutaten werden von den Bartendern selbst wild gesammelt. Andere stammen von kleinen regionalen Produzenten und Partnern.
So wird Karlsruhe selbst zum Bestandteil der Cocktailkarte.
Ob Früchte, Kräuter, Blüten oder andere saisonale Zutaten: Was in der Region wächst, wird zum Ausgangspunkt für neue Drinkideen. Die Zutaten werden dabei nicht nur kurzfristig verwendet. Durch verschiedene Verfahren werden sie haltbar gemacht und teilweise über Monate verfügbar gehalten. Dadurch kann die kurze Saison einer Zutat deutlich verlängert werden.
Das Ergebnis ist eine Cocktailkarte, die sich mit den Jahreszeiten verändert und gleichzeitig eine kulinarische Momentaufnahme der Region darstellt.
Nachhaltigkeit als Teil der Kreativität
Bei The Door ist Nachhaltigkeit kein nachträglich hinzugefügtes Schlagwort, sondern Teil der Entwicklung der Cocktails. Die Bar versucht, Zutaten möglichst vollständig zu verwerten und Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Aus vermeintlichen Nebenprodukten können neue Komponenten für Drinks entstehen.
Diese Einschränkung versteht das Team gleichzeitig als kreativen Antrieb: Wenn nicht jederzeit jede Zutat aus der ganzen Welt zur Verfügung steht, entstehen neue Ideen aus dem, was tatsächlich vor Ort wächst und verfügbar ist.
Genau dieser Ansatz hat auch über Karlsruhe hinaus Aufmerksamkeit erregt. Lennart Geist wurde 2025 von Falstaff zum „Bartender des Jahres“ ausgezeichnet. Falstaff hob dabei insbesondere das „Sip the City“-Konzept hervor, mit dem lokale und nachhaltig gesammelte Zutaten über einen längeren Zeitraum für die Cocktailentwicklung nutzbar gemacht werden.
Eigenkreationen mit eigener Handschrift
Die saisonal wechselnden Karten von The Door bestehen ausschließlich aus selbst entwickelten Cocktails. Dabei steht nicht die möglichst spektakuläre Technik im Vordergrund, sondern die Suche nach ungewöhnlichen, harmonischen und zugleich zugänglichen Geschmackskombinationen.
Hausgemachte Liköre, Sirups, Infusionen, Cordials und andere selbst entwickelte Komponenten gehören ebenso zum Repertoire wie moderne Verfahren zur Verarbeitung und Konservierung von Zutaten. Gleichzeitig bleibt die Tür für Klassiker offen: Wer einen zeitlosen Cocktail bevorzugt, findet bei The Door ebenso passende Drinks wie Gäste, die auf der Suche nach etwas völlig Neuem sind.
Besonders charakteristisch sind die Vogelnamen der Cocktails. Sie geben der Karte eine wiedererkennbare visuelle und inhaltliche Klammer und verbinden das Design der Bar mit ihrer Drinkphilosophie.
Auch alkoholfreie Cocktails werden dabei als vollwertiger Teil des Konzepts verstanden. Sie sollen nicht lediglich eine Alternative für Gäste sein, die keinen Alkohol trinken, sondern eigenständige Drinks mit derselben Aufmerksamkeit für Geschmack, Präsentation und Produktqualität.
Auszeichnungen und Anerkennung
Dass The Door mit diesem Ansatz einen besonderen Platz in der deutschen Barszene gefunden hat, zeigen zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen.
Bereits wenige Monate nach der Eröffnung wurde die Bar vom Mixology Magazin als eine der zehn besten neuen Cocktailbars in Deutschland, Österreich und der Schweiz genannt. Auch bei den fizzz Awards erhielt The Door früh Aufmerksamkeit und wurde unter anderem als beste „Bar des Jahres“ nominiert. Die Fachwelt begleitet die Entwicklung der Bar seit ihren Anfangsjahren. Mixology beschrieb The Door als eine Bar, die die Karlsruher Barszene seit 2018 bereichert.
Ein besonderer Höhepunkt folgte 2025: Lennart Geist wurde zum Falstaff „Bartender des Jahres“ gekürt. Die Auszeichnung würdigte nicht nur seine Arbeit hinter der Bar, sondern ausdrücklich auch den konsequenten nachhaltigen Ansatz und die lokale Ausrichtung von „Sip the City“.
Im Falstaff Barguide 2026 erhielt The Door zudem 95 Punkte und damit eine herausragende Bewertung. Besonders hoch bewertet wurden die Drinks mit 49 von 50 möglichen Punkten sowie Ambiente und Service mit jeweils 19 von 20 Punkten.
Der Backyard – eine kleine Oase mitten in Karlsruhe
Hinter dem Gewölbekeller wartet mit dem The Door Backyard ein zweiter, ganz anderer Teil der Bar. Der abgeschirmte Innenhof wirkt wie eine kleine Oase mitten in der Innenstadt und erweitert das Barerlebnis in den Außenbereich.
Bei warmem Wetter lässt sich hier ein Cocktail unter freiem Himmel genießen; der überdachte und bei Bedarf beheizte Außenbereich kann einen großen Teil des Jahres genutzt werden.
In The Door finden regelmäßig besondere Veranstaltungen statt – darunter Liquid Journeys, Dinner-Events, Tastings, Cocktailkurse und Gastschichten. Gerade die Gastschichten sind ein wichtiger Bestandteil der Barkultur von The Door: Bartender aus anderen Städten kommen nach Karlsruhe und bringen ihre eigenen Drinks, Ideen und Perspektiven mit. So wird die Bar auch zum Treffpunkt für den Austausch innerhalb der deutschen Barszene.
Mehr als nur ein Abend an der Bar
The Door versteht sich längst nicht mehr ausschließlich als Ort für den klassischen Barabend. Die Räumlichkeiten können auch für private Feiern, Firmenveranstaltungen und Team-Events genutzt werden. Darüber hinaus veranstaltet die Bar regelmäßig Gin-, Rum- und Whisky-Tastings sowie Cocktailkurse und bietet Cocktail-Catering und mobile Eventbars für Veranstaltungen außerhalb der eigenen Räume an.
Damit verbindet The Door verschiedene Seiten moderner Barkultur: den entspannten Abend mit Freunden, den konzentrierten Blick auf einen außergewöhnlichen Cocktail, den Austausch mit anderen Bartendern und die Möglichkeit, selbst tiefer in die Welt der Spirituosen und Cocktailzubereitung einzutauchen.
Eine Bar, die Karlsruhe ins Glas bringt
The Door Cocktail Bar & Backyard steht heute für eine eigenständige Karlsruher Interpretation moderner Barkultur. Regionale Zutaten treffen auf internationale Spirituosen, kreative Eigenkreationen auf Klassiker, historische Gewölbemauern auf zeitgenössische Barkultur und Nachhaltigkeit auf kompromisslosen Genuss.
Mit „Sip the City“ hat die Bar dabei eine eigene Sprache gefunden: Karlsruhe ist nicht nur der Ort, an dem The Door steht – die Stadt und ihre Umgebung werden selbst zum Bestandteil der Drinks.
Wer The Door besucht, bekommt deshalb nicht einfach nur einen Cocktail. Er bekommt ein Stück Karlsruhe im Glas.
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Address
The Door - Liquid Kitchen & Highballs
Hirschstraße 17, basement
76133 Karlsruhe