Globalisierte Kreativität

Zeitgenössische Bauwerke

„Die Architektur  der letzten zehn bis zwanzig Jahre hat, allen Unkenrufen zum Trotz, einen enormen Aufschwung erlebt. Sie kann durchaus vielfältig und kreativ, anregend und ideenreich, frisch und experimentierfreudig sein.“
Kaltenbrunner, Jakubowski: Die Stadt der Zukunft.

Karlsruhe hat sich seit den 80er Jahren von einem Produktionsstandort zum Forschungs- und Innovationsstandort gewandelt. Neben der wichtigen Funktion als "Residenz des Rechts" wurde Karlsruhe im Zusammenspiel mit den umliegenden Kommunen zum Zentrum der „TechnologieRegionKarlsruhe“, in der technologische Entwicklungen nicht nur gebündelt, sondern mit den angesiedelten Forschungsinstitutionen verknüpft werden.

Neben privaten Forschungseinrichtungen sowie Universität und Hochschule gründete Karlsruhe mit dem Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) und der Hochschule für Gestaltung (HfG) bundesweit einmalige Forschungs- und Ausstellungsinstitutionen für neue mediale Künste und Design. Mit Bezug des Hallenbaus A auf dem ehemaligen IWKA-Gelände begann sich seit 1990 jenseits der Brauerstraße mit der Bundeanwaltschaft, dem Filmpalast, dem Arbeitsamt, der Landeszentralbank das erste neue Stadtviertel zu entwickeln.

Großprojekte wie die "Neue Messe Karlsruhe" folgten. Mit dem Bau der Friedrich-List-Schule in der Kriegsstraße und der PSD-Bank am Mendelssohnplatz folgte mit der Bebauung des "Karlsruher City Parks" auf dem Gelände des ehemaligen Bahn-Ausbesserungswerks die Gründung eines weiteren neuen Viertels im Südosten der Stadt. Der "Alte Schlachthof" mit Umnutzung der historischen Gebäude in Ergänzung mit neuen avancierte zum Kreativ-Park. In der jüngsten Vergangenheit bauen weitere große Einzelprojekte, wie die neue dm-Zentrale und die aktuell in Fertigstellung begriffene IKEA-Filiale die Stadt im Osten fort.

Zeitgenössische Bauwerke in Karlsruhe

Video-Rundgang durch die zeitgenössischen Bauwerke in Karlsruhe

Klicken Sie auf die einzelnen Spots und schlendern Sie mit Architekturhistorikerin Nina Rind durch Karlsruhes Baugeschichte.

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