Fasanenschlösschen

Im Jahre 1765 wurde am Rand der Waldlichtung „Bocksblöße“, östlich des Schlossturmes, das Fasanenschlösschen unter Markgraf Karl-Friedrich gebaut. Es ist ein Lust- und Teehaus im chinesischen Stil mit zwei gegenüberliegenden Pavillons, die ebenfalls im chinesischen Stil gehalten sind.

Das Fasanenschlösschen wurde ursprünglich zur Aufzucht von Fasanen verwendet. Im Erdgeschoss des Schlösschens befanden sich die Fasanenstuben, im Obergeschoss die Wohnung des Fasanenmeisters. Durch die Umgestaltung des Schlossgartens zu einem englischen Landschaftsgarten im Jahre 1773 wurde auch das Gebäude zu einem Schlösschen umfunktioniert. Die Fasanenstuben wurden zu einem repräsentativen Saal umgestaltet, der sich heute noch weitgehend in seiner ursprünglichen Ausstattung mit meergrüner Wandfarbe und klassischen Elementen zeigt.

Da im Jahre 1866 die Fasanerie, die zeitweise mehr als 3000 Fasane beherbergte, aufgelöst wurde, diente der Saal im Schlösschen in den Sommermonaten als Prinzenschule, im Krieg 1870/1871 wurde er als Offizierslazarett genutzt. Die chinesischen Pavillons waren kleine Teehäuschen und später Studierzimmer für die Kinder des Fürstenhofes.

Seit 1926 bis heute ist es Sitz der Staatlichen Forstschule Karlsruhe, seit 1990 auch Bildungszentrum der Landesforstverwaltung.

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